Teil eines Werkes 
3.-7. Bdchn (1852)
Entstehung
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den, welche die armen Troſtloſen umgaben, eine Frau: es war Julienne, die Pächterin von Longpré; ſie hielt ihr Kind in ihren Armen, ging gerade auf Conſcience zu, der auf einem Schemel bei ſeiner Mutter ſaß, legte ihr Kind zu den Füßen des jungen Menſchen nieder und ſagte:

Conſeience, ſo wahr, als Du dieſem Kinde das Leben gerettet haſt, möchte ich, daß es das Alter hätte, um ſtatt Deiner abzugehen; Conſcience, ſo wahr, als Du ihm das Leben gerettet haſt, es würde abgehen, nicht morgen, nicht heute Abend, ſondern auf der Stelle, und Du wür⸗ deſt bei Deiner Mutter und bei Mariette bleiben.

Und die arme Mutter ſprach dieſe Worte mit einem ſolchen Ausdruck von Dankbarkeit, daß alle Anweſende in

ein Schluchzen ausbrachen, und daß Madeleine aufſtand

und ſich in ihre Arme warf.

Baſtien war außen; auf den Arm von Catherine geſtützt, hatte er durch die Thüre geſehen, was vorge⸗ fallen, hatte er gehört, was geſagt worden warz er legte ſeine Hand auf den runden Arm von Catherine und ſprach, auf den Gedanken antwortend, den in ſeinem Geiſte die Handlung von Julienne erregt hatte:

Ah! in der That, tauſend Säbel und Büchſen! das iſt ein Gedanke.

Was? fragte Catherine.

Nichts, ſchönes Kind, als daß Du wahrſcheinlich nicht aus Gram über meinen Verluſt ſterben wirſt, wie es bei dieſer armen Mutter der Fall ſein wird, wenn man ihr Kind von ihr trennt; ich ſetze Deine Geſundheit nicht auf das Spiel, wenn ich Dir ſage, daß ich eine kleine Reiſe machen will.

Und wohin denn, mein Gott? fragte Catherine.

Oh! ſei unbeſorgt, nicht weit; nach Soiſſons, Un⸗ terpräfectur vom Aisne⸗Departement, und da ich annehme, daß mir der Vater Matthien ein Pferd nicht abſchlägt, ſo werde ich morgen Abend oder ſpäteſtens übermorgen wieder hier zurück ſein.