Teil eines Werkes 
1.-2. Bdchn (1852)
Entstehung
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ine Und dann dänkte es ihm, er habe ſeine Mutter ſchlecht en, umarmt, und er hatte das Bedürfniß, ſie beſſer zu um⸗ zu armen. nit Die zwei Kinder begaben ſich alſo auf den Weg und la⸗ gingen durch den Park.

Es führte aus dem Garten des Inſpectors eine Thüre ter in dieſen Park, und ſie brauchten ſomit nicht durch die Stadt zu gehen.

n⸗ Sie gingen zu Fuß; Bernhard, der den Weg ſo

n⸗ gut wußte, als der Poſtbote, marſchirte voranz er wandte

die ſich von Zeit zu Zeit um, nicht um ſich zu verſichern, ob

ge⸗ ihm die Kinder folgten, ſein Inſtinet ſagte es ihm beſſer, als ſein Geſicht, ſondern um ſie zärtlich anzu⸗ ſchauen.

Bernhard wußte ſeit acht Tagen wohl, daß großer Kummer in den zwei Häuſern herrſchte, wir möchten nicht ſagen, daß er wußte, worüber, doch ſeit acht Tagen war er liebevoller gegen Conſeience geworden, als hätte er erkannt, daß hauptſächlich Conſcience eine Gefahr laufe,

und daß ihn vieſe Gefahr von ihm entfernen ſolle. Als man aber an einen Ort des Parkes kam, den man die Faſanerie nennt, und wo die Wege ſich theilen, die nach Haramont führen, welche Wege man den einen die Straße, den andern den Fußpfad nennt, ſchien ſich Bernhard zu irren und wählte die Straße, flatt wie ge⸗

6 wöhnlich den Fußpfad einzuſchlagen. er Conſcienee rief ihn zurück, damit er mit ihm und er Mariette den gewöhnlichen Weg betrete. Bernhard aber ſchüttelte den Kopf und ging vorwärts. in Conſcienee, der ſchon zwanzig Schritte von ihm ent⸗ . fernt war, rief ihn zum zweiten Male zurück, doch ſtatt zu rf gehorchen, ſchaute Bernhard die zwei Kinder an und ſetzte ſich nieder. ze Mariette wollte ihm zum dritten Male rufen, Con⸗ ſeienee hielt ſie jedoch zurück. Gott und Teufel. I. 8