Teil eines Werkes 
1.-2. Bdchn (1852)
Entstehung
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hatte, war auch genöthigt worden, in den Dienſt einzu⸗ treten.

Ah! Du biſt es, mein armer Conſcience, ſagte der Inſpeetor,biſt Du nicht heute bei der Zlehung?

Ach! ja, Herr Inſpector.

Mein lieber Junge, dann rathe ich Dir, ſogleich die Nummer 1 zu nehmen, damit Dich alle dieſe Schufte nicht ſchmachten laſſen.

Um meinetwillen, Herr Inſpector, wäre mir das gleichgültig, erwiederte Conſcience, s iſt mir nur wegen meiner Mutter Madeleine, wegen meiner Mutter Marie, wegen Mariette hier, denen mein Abgang großen Kummer bereiten und vielleicht einigen Nachtheil bringen wird.

Was den Kummer betrifft, ja, Du haſt Recht, und da ich ſchon Mühe genng habe, meine Frau zu troſten, ſo werde ich es nicht verſuchen, auch noch drei andere zu tröſten. Was den Nachtheil betrifft,(er ſchaute Con⸗ ſcience mit einem gewiſſen Mitleiden an), ich weiß nicht recht, wozu ihnen ein armer Einfältiger wie Du nützen konnte. Dein Abgang wird Mariette nicht verhindern, uns ihre Milch zu bringen, und Deinen zwei Müttern werde ich ihren Holzbedarf für den Winter geben, ſei unbeſorgt, ſie ſollen nie ſo gut warm gehabt haben.

Conſcienee war tief gerührt von dieſer Aufmerkſam⸗ keit des Inſpectors. Herr von Violaine, ſo hieß er, Herr von Violaine hatte ein hartes Geſicht; doch man fieht, dieſes Geſicht war eine Maske, der Menſch war gut, das Herz vortrefflich.

Herr Inſpeetor, ſagte Conſeienee,ich danke Ihnen aus dem Grunde meiner Seele, einmal für mich, ſodann für Mariette, welche Ihnen nicht danken kann, weil ſie weint, und endlich für meine zwei Mütter.

Mariette hatte in der That wieder zu weinen ange⸗ fangen.

Gut! gut! geht, rief der Inſpector;tauſend Donner, ſeit einiger Zeit ſieht man Thränen genug hier