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Sie wußten auch nichts von Lothario. Hatt
Die ſchauderhafte Hoffnung von Samuel Gelb war von offenbar verwirklicht: Julius hatte Lotharie in einem Duell ohne Zeugen getödtet.
Und dennoch mochte Samuel thun, was er wollte, ſand es blieben im Grunde ſeines Geiſtes immer Zweifel und Beſorgniſſe. auf
Gab es kein Mittel, dem Grafen von Eberbach etwas zu entlocken? der
Samuel verſuchte es noch einmal. Als er aber den nich
Namen Lothario nannte, erinnerte ihn Julius mit einem Tone, in welchem zugleich Zorn und Traurigkeit lag, dar⸗ an, daß er ihn gebeten habe, nie mehr dieſen Namen in wen ſeiner Gegenwart auszuſprechen.
Samuel fing von etwas Anderem zu reden an; dann allei nach einigen Minuten verſuchte er eine Anſpielung auf Dinge, die in Saint⸗Denis hatten vorfallen müſſen. Doch bar. Julius lenkte ſogleich das Geſpräch ab und ſagte, er ſei leidend und bedürfe der Einſamkeit. wich
Samuel mußte, wie am Tage vorher, weggehen, ohne etwas erfahren zu haben. Dies hatte wohl ganz den Anſchein eines Gewiſſens⸗ hieß biſſes. Dieſes Schweigen von Julius, dieſer Schmerz,
wenn der Name Lothario ins Geſpräch kam, dieſes Be⸗ ſört dürfniß, ſelbſt vor den Augen ſeines beſten Freundes die eine Aufregung zu verbergen, die bei dieſem Namen in ſeinem Geſichte hervortrat; alle dieſe Symptome zeigten klar eine rühr Kataſtrophe an.
Gleichviel, Lothario hätte etwas Beſtimmteres ge⸗ Geſ wollt, und um des Todes ſicher zu ſein, hätte er den Leichnam berühren müſſen. wie
Seine leidenſchaftliche Neugierde trieb ihn am an⸗ geth
dern Tag zu einer Art von Unterſuchung an, welche nicht ohne Gefahr war.
Er durchlief die Umgegend von Saint⸗Denis und Enghien, befragte die Bauern, die Wirthe, die Schiffer. auch
dem


