Teil eines Werkes 
11.-14. Bdchn (1851)
Entstehung
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Sie ſehen, daß ich Ihnen hlindlings gehorche Und

dennoch verlaſſe ich dieſes Haus nicht ohne eine ſeltſame je Herzensangſt. Sie haben jedes Recht, nicht nur zu rathen, de ſondern auch zu befehlen, und was Sie wollen, iſt immer b gut. Doch dieſe Art von Flucht erſchreckt mich. Nun, h Gott möge walten. ke

Es iſt gewiß, daß das Leben, welches wir führten, nicht fortdauern konnte, und daß dieſe heftige Kriſe we⸗ ei nigſtens eine Glückschance hat. Alles ging ſo ſchlecht, de

daß wir bei dem Wechſel nur gewinnen können. Beeilen Sie ſich, mich einzuholen, denn ich werde E ganz allein vor Furcht ſterben. Y Ihre Friedrike.

Julius zerknitterte den Brief in ſeinen Händen. a Lothario! Lothario! rief er; der Elende! fo Und er fiel, Schaum auf den Lippen und bleich wie ke der Tod, rückwärts. ſi re ei ſie Politiſche Pilla. * zu

Zwei Stunden nach ſeinem Abgang aus de otel des Grafen von Eberbach fuhr der Wagen von Samuel Gelb in Maiſons durch das Thor eines großen Schloſſes, er deſſen ungeheurer Park, an den Wald angelehnt, auf der andern Seite nur durch den Fluß begrenzt war.

In dieſem reichen, geräumigen Schloſſe verſammelte ein beim Bürgerſtande populärer Banquier ein oder zwei⸗ ſi mal in der Woche zum Mittagsmahle die Hauptvertreter m der liberalen Meinung.