Teil eines Werkes 
11.-14. Bdchn (1851)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

her en, e⸗

rte ein

en cht en⸗ en

12

as ke der ei⸗

ſt,

die ß, en il⸗

cht

ti⸗

.

ich e⸗ nb

h⸗ ng

3

auf Friedrike, um zu wiſſen, daß nach dem, was er ihr dieſen Morgen geſagt, ſie die Erſte wäre, welche Lothario in ſeinen Hoffnungen entmuthigen würde. Friedrike ließ ſicherlich Niemand ein vermeſſenes Wort zu der Braut von Samuel ſprechen. Und ſomit wäre es im Gegen⸗ theil beſſer, wenn auf der Stelle die Sache zu Ende ge⸗ bracht würde und ſie ſelbſt Lothario erklärte, er habe nicht mehr an ſie zu denken. Die Antwort auf den Brief, den Lothario am Morgen geſchrieben, wäre bezeichnender und entſchiedener von Friedrike, als von Samuel ge⸗ geben.

Eine Vermehrung der Vorſicht ſchien indeſſen Sa⸗ muel nicht unnütz. Er ging auf die Thüre des Salon 1 durch welche er mit Lothario eingetreten war, und rief:

Frau Trichter!

Die alte Haushälterin erſchien.

Frau Trichter, ſagte Samuel zu ihr,Sie wer⸗ den ſogleich mit Fräulein Friedrike nach Menilmontant zurückkehren. Warten Sie hier mit ihr, bis ich zurück⸗ gekehrt bin.

Kommſt Du? fragte Julius.

Hier bin ich.

Julius und Samuel traten in das Cabinet ein und ließen Friedrike und Lothario unter vier Augen. Ach! unter vier Augen zu Drei!

Die Gegenwart von Frau Trichter beengte Lothario ſichtbar. In dieſem Augenblick, ſo nahe dem Briefe, den er geſchrieben, fühlte er nicht den Muth in ſich, von alltäglichen Dingen zu reden; und wie ſollte er vom Gegenſtande ſeines Briefes vor einem Zeugen ſprechen!

Wann würde er jedoch die Gelegenheit wiederfin⸗ den? War er, wenn er ſie entſchlüpfen ließ, ſicher, Friedrike je außer der Gegenwart von Herrn Samuel Gelb wiederzuſehen? War er ſogar ſicher, ſie wiederzu⸗ ſehen? Und vann trug die entſetzliche Angſt, die ihm die