Teil eines Werkes 
5.-10. Bdchn (1851)
Entstehung
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Dagegen verlange ich von Ihnen, daß Sie mich mit den Häuptern der Oppoſition bekannt machen. Alle dieſe er⸗ habenen Männer, die Ehre unſerer Sache, der Ruhm der Tribune und der franzöfiſchen Preſſe, ich brenne ſeit langer Zeit vor Verlangen, ſie kennen zu lernen und mit ihnen umzugehen. Sie können mich leicht mit ihnen zuſammen⸗ führen.

Es ſei! doch nehmen Sie ſich in Acht, erwiederte der Abgeſandte, traurig den Kopf ſchüttelnd,Sie könnten wohl einige Illuſion verlieren, wenn Sie ſich dieſen IJdo⸗ len zu ſehr nähern. Indem ich Sie in ihre Jutriguen und Ränke einweihe, werde ich Sie in mancherlei Erbärm⸗ lichkeiten einweihen. Gleichviel, das iſt Ihre Sache. Ich, was mich betrifft, erwarte von Ihnen einen zu wichtigen Dienſt, als daß ich Ihnen etwas abſchlagen könnte. Was Sie wünſchen, wird geſchehen.

Ich danke.

Sprechen wir nun von dem andern Gegenſtand mei⸗ nes Beſuches. Das heißt abermals von Ihren und von unſeren Intereſſen ſprechen, wie Sie ſehen werden. Wir haben volles Vertrauen zu Ihnen. Sie gehören ſeit mehr als fünfzehn Jahren zu den Unſeren, und Ihre Verwandt⸗ ſchaften im Tugenbund haben Sie noch mehr in unſerer Sympathie feſtgeſtellt. Sind Sie aber unfähig, uns zu hintergehen, ſo konnten Sie voch hintergangen werden.

Zur Sache.

Ich komme vazu. Sie ſind überzeugt, daß Sie vieſen Jules Hermelin, den Sie bei uns eingeführt haben, kennen?

Allerdings.

Er hat ſich bei Ihnen für einen Handlungsreiſen⸗ den ausgegeben, er hat eifrig und warm mit Ihnen von Freiheit geſprochen, er hat gegen Sie ſein glühendes Ver⸗ langen ausgedrückt, etwas für die Emaneſpation ſeines Paterlandes zu thun? Er hat Ihnen überdies unver⸗

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