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„Hört Ihr, was dieſer Mann der Felder ſagt?“ rief ein Fink;„es gibt kein Wirthshaus in Landeck.“
„Wohin werde ich meine Hutſchachteln hringen?“ fragte ſchmerzlich ein Student.
„Wohin werde ich meinen Hund bringen?“ ſeufzte ein Fuchs.
„Wohin werde ich meine Pfeife thun?“ brüllte ein bemooſtes Haupt.
„Und ich,“ rief ein Anderer,„wohin werde ich mei⸗ nen Augapfel, die Roſe meines Frühlings, die Vielgeliebte meines Herzens führen?“
Freßwanſt ſagte zu Trichter:
„Ich habe Durſt.“
Alle ſtimmten mit einem traurigen Ton, der ſehr mit dem heiteren Sinn der Worte contraſtirte, die zweite Strophe des bekannten lateiniſchen Liedes an:
Vivant omnes virgines, Faciles, formosae. Vivat membrum quodlibet! Vivant membra quaelibet.
Einige fingen an übler Laune zu werden. Die Freude beim Auszug nahm eine verdrießliche Wendung. Gruppen voll Bitterkeit vermiſchten ſich, drängten ſich.
„Sage doch, Meyer,“ ſprach zu ſeinem Nachbar ein großer kräftiger Burſch,„Du haſt mich mit dem Ellen⸗ bogen an den Rücken geſtoßen, Grober!“
„Dummer Junge!“ rief Meyer.
„Dummer Junge? es iſt gut. In einer Viertelſtunde auf dem Kaiſerſtuhl. Ah! doch wo wird hier der Kaiſer⸗ ſtuhl ſein?“
„Das iſt zum Todtſchlagen! man weiß nicht einmal, wo ſich todtſchlagen.“
Ein Bauer ſtieß einen Schrei aus.
„He! Herr Student, geben Sie Acht, Ihr Hund...“


