Teil eines Werkes 
1.-4. Bdchn (1851)
Entstehung
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erwies, daß er ihn beſuchte. Er ließ darüber die rieſige

Pfeife fallen, die er rauchte.

Seit einem Jahre, daß wir unſern rn ee nicht mehr geſehen, hatte ſich dieſer merklich gefärbt. Es war, als hätte ſein Geſicht das ehrenvolle Gepräge des Weines, den er bei ſeinem Duell verſchluckt, beibe⸗ halten wollen. Seine Wangen und ſeine Stirne waren wie eine rothe Maske. Was ſeine Naſe betrifft, ſo brauchte man, um eine befriedigende Beſchreibung davon zu machen, nicht weniger als den großen William Shake⸗ ſpeare ſelbſt, den farbenreichen Maler der glühenden Raſe von Bardolph. Wie die von Bardolph, funkelte Trichters Naſe von Rubinen und mußte bei Nacht ihrem edlen Beſitzer eine bedeutende Erſparniß an Lichtern ver⸗ ſchaffen.

Mein Senior bei mir! rief er.Oh! willſt Du mir erlauben, daß ich Freßwanſt hole?

Wozu?

Damit er ſeinen Theil an dieſem Beſuche und an dieſer Ehre erhalte.

Unmöglich. Ich habe im Ernſte mit Dir zu ſprechen.

Ein Grund mehr. Freßwanſt iſt mein Herzens⸗ und Flaſchenfreund, mein inniger Vertrauter, und ich thue nichts ohne ihn..

Nein, ſage ich Dir, wir müſſen nothwendig allein ſeln. Gib mir eine Pfeife und laß uns rauchend mit einander reden.

Wähle ſelbſt.

Und er deutete auf eine furchtbare Reihe an der Wand hängender und nach ihrer Größe geordneter Pfeifen.

Samuel nahm die größte, ſtopfte ſie und zündete

ſie an. Während er ſich mit dieſen Präliminarien beſchäftigte, ſagte er zu Trichter: