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Er befand ſich hinter der Hütte von Gretchen, an derſelben Stelle, wo Gretchen und Chriſtiane ſo ſehr er⸗ geweſen waren, als ſie ihn am Morgen erſcheinen ahen.
Es fing an Nacht zu werden. Gretchen hatte ihre Ziegen noch nicht zurückgetrieben.
Er näherte ſich der Thüre der Hütte Sie war ge⸗ ſchloſſen. i Er zog einen Schlüſſel aus ſeiner Taſche, öffnete und trat ein.
Es lag in einer Truhe die Hälfte von einem für das Abendeſſen von Gretchen beſtimmten Brod. Samuel nahm das Brod, goß drei Tropfen aus der Phiole, die er mitgebracht hatte, darauf und legte es wieder an ſei⸗ nen Platz.
„Als Vorbereitung und als erſte Wirkung wird das genügen,“ murmelte er.„Morgen werde ich zu rechter Zeit wiederkommen, um die Doſis zu verdoppeln.“
Dann ging er hinaus und ſchloß die Thüre wieder.
Doch ehe er ſich abermals in ſeinen unterirdiſchen Gang vertiefte, wandte er ſich um und blieb ſtehen.
Er hatte nun zu ſeiner Linken die Hütte von Gret⸗ chen, zu ſeiner Rechten, halb durch den Schatten des Abends verwiſcht, das Schioß, an welchem die erleuchte⸗ ten Fenſter der Wohnung von Chriſtiane auf der dunkeln Facade glänzten.
Ein finſterer Blitz zuckte aus ſeinem Augenſtern het⸗
vor. „Ja,“ rief er,„ich umhülle Euch und halte Euch Beide feſt. Ich werde in Eure Geſchicke, wann ich will, zu meiner Stunde, eintreten, wie ich in Eure Zimmer eintrete. Ich bin der Herr des Schloſſes und der Herr des Felſens, ſo will ich auch der Herr von denjenigen werden, welche das Leben des Felſens und die Seele des Schloſ⸗ ſes zu ſein ſcheinen, vom braunen Gretchen, das ſo herb und wild wie ihr grüner Wald, von der blonden
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