Teil eines Werkes 
9.-13. Bdchn (1850)
Entstehung
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ſeine kreiſchende Partie dem großen Concert bei, das jeden Abend in dieſem Garten erwachte.

Denn, man muß ſagen, in dieſen Zeiten des Elends, der Verbannung, der Schrecken und der Aechtungen, war das Palais⸗Royal der Mittelpunkt geworden, wo das Leben, den ganzen Tag zuſammengepreßt in den Leidenſchaften und in den Kämpfen, bei Nacht den Traum ſuchte und ſich bemühte, jene Wahrheit zu ver⸗ geſſen, deren Aufſuchung die Mitglieder des Cercle⸗ Social und die Actionäre des Cirque unternommen hatten. Indeß alle Quartiere von Paris düſter und öde waren, indeß die unheimlichen Patrouillen, aus Kerkerknechten des laufenden und aus Henkern des dar⸗ auf folgenden Tags gemacht, wie wilde Thiere irgend eine Beute ſuchend umherſtreiften, indeß um den eines Freundes oder eines todten oder ausgewanderten Ver⸗ wandten beraubten Herd diejenigen, welche zurück⸗ geblieben, ſich traurig ihre Befürchtungen oder ihre Schmerzen zuflüſterten, ſtrahlte das Palais⸗Royal, wie der Gott des Böſen, zündete es ſeine hundert und achtzig Arcaden an, ſtellte es ſeine Bijouterien an den Scheiben der Juweliere zur Schan, warf es endlich mitten unter die Carmagnolen des Volks und das allgemeine Elend ſeine Freudenmädchen, welche von Diamanten funkelten, mit weißer und rother Schminke bedeckt, gerade ſo weit, als dies nothwendig, um es zu ſein, in Sammet und Seide gekleidet waren und unter den Bäumen und in den Arcaden ihre glänzende Schamloſigkeit ſpazieren trugen. Es lag in dieſem Luxus der Proſtitution ein letzter Hohn gegen die Vergangenheit, eine letzte Be⸗ ſchimpfung der Monarchie angethan. Dieſe Geſchöpfe mit ihren königlichen Gewändern ausſtellen, hieß Koth, nach dem Blut, in's Geſicht dieſem reizenden Hof von ſo verſchwenderiſchen Frauen werfen, deren Königin Marie Antoinette geweſen, von dieſen Frauen, welche der Orkan der Revolutivn von Trianon nach dem Platze der Guil⸗