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Wunder, ein Hals, Schultern, Haare, allerdings hinten abgeſchnitten, aber auf jeder Seite bis zur Erde herab⸗ fallend.“
„Höre,“ erwiederte Hoffmann,„ich habe in dieſer Hinſicht Alles geſehen, was man Beſtes ſehen kann; ich habe Madame du Barry geſehen und brauche keine Andere zu ſehen. Will ich je ein Bild malen, ſo wird mir dieſes Original genügen, das glaube mir; übrigens weyde ich keine Bilder mehr malen.“
„Und warum nicht?“
„Ich habe einen Abſcheu vor der Malerei.“
„Abermals dieſe Entmuthigung?“
„Mein lieber Werner, wenn ich in Paris bleibe, werde ich ein Narr.“
„Du wirſt überall ein Narr werden, wo Du ſein magſt, lieber Hoffmann; ebenſowohl in Paris, als an⸗ derswo; mittlerweile ſage mir, was Dich zum Narren macht.“
„Oh! mein lieber Werner, ich bin verliebt.“
„In Antonia, ich weiß es, Du haſt es mir geſagt.“
„Nein, Antonia,“ verſetzte Hoffmann,„Antonia, das iſt etwas Anderes, ich liebe ſie.“
„Teufel! die Unterſcheidung iſt ſpitzfindig; erzähle mir das. Bürger Willfähriger, Bier und Gläſer.“
Die zwei jungen Leute ſtopften ihre Pfeifen und ſetzten ſich an die zwei Seiten des in der hinterſten Ecke des Kaffeehauſes ſtehenden Tiſches.
Hoffmann erzählte Werner Alles, was ihm ſeit dem Tage, wo er in der Oper geweſen und Arſene hatte tanzen ſehen, bis zu dem Augenblicke begegnet war, wo ihn die zwei Frauen aus dem Boudoir hin⸗ ausgeſchoben hatten. „Nun?“ fragte Werner, als Hoffmann geendigt atte.
„Nun?“ wiederholte dieſer ganz erſtaunt, daß ſein Freund nicht ſo niedergeſchlagen war, wie er.
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