Teil eines Werkes 
5.-8. Bdchn (1850)
Entstehung
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Dann ſetzte er den leeren Behälter mitten unter die Gäſte.

Der Torero ſchaute ſeine Gefährten mit einer W an, welche bedeutete: Nun! was ſagt Ihr hiezu?

Unſere Wirthe antworteten durch ein Zeichen der Zufriedenheit.

Jeder nahm mit dem Ende der Finger ein Meſſer oder eine Gabel, und man fing an abzuſchneiden.

Von dieſem Augenblick an war die Bekanntſchaft vollkommen gemacht, und unſere Wirthe wurden für uns und wir wurden für unſere Wirthe gewöhnliche Jagdgefährten.

Die Hunde ſchienen uns auch von dieſem Augen⸗

blick nicht mehr als Fremde, ſondern als einen Zuwachs

an Herren angenommen zu haben. Das war keine zu verachtende Pacification. Dieſe halb wilden Hunde, welche die Mitte zwiſchen dem Wolf und dem Fuchs hielten, boten einen furchtbaren Anblick.

Es wurden unter ſie einige Brode in einem be⸗ ſcheidenen, berechneten Maß ausgetheilt, um ihnen die Kraft zu erhalten, ohne denſelben den Hunger zu be⸗ nehmen. Die Windhunde jagen für ſich, und damit ſie gut jagen, darf man ſie nur halb ſättigen.

Jeder hatte Eile, die Jagd zu beginnen. Nach einer halben Stunde, welche, man muß es bekennen, mit großer Thätigkeit von aller Welt angewendet wurde, gaben auch unſere Wirthe ſelbſt das Zeichen zum Aufbruch, indem ſie Meſſer und Gabeln im Brun⸗ nen wuſchen und dann wieder in den Behälter legten.

Die Sonne fing in der That an am Horizont zu ſteigen, und wir waken davon in Kenntniß geſetzt, daß wir eine Meile zurückzulegen hatten, ehe wit zum erſten Trieb kamen.

Nun? fragte ich Paul. Was, Herr? Das Silberzeug?

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