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Unterbrechung, als einen Halt Lon einer halben Stunde in Lojono; am Abend hätte er gern ſeine Reiſe fort⸗ geſetzt, aber ſein Pferd weigerte ſich deſſen.
Es hatte fünfzig Meilen zurückgelegt und bedurfte einiger Stunden der Ruhe. Beppo war alſo genöthigt, wie geſagt, um zehn Uhr Abends in Monte⸗Carelli, einem Dörſchen mitten in den Apenninen, Halt zu machen.
Er kehrte in einem kleinen Wirthshauſe ein, wo gewöhnlich nur Maulthiertreiber wohnen. Und nach⸗ dem er auf jede Weiſe für die Wohlfahrt ſeines Pfer⸗ des beſorgt geweſen, mit dem er ſich vor Allem be⸗ ſchäftigte, dachte er an ſich ſelbſt und verlangte zu Nacht zu ſpeiſen.
Da man leicht ſah, daß der junge Mann zu einer Claſſe von Reiſenden gehörte, die höher als die, welche gewöhnlich im Wirthshauſe von Porta⸗Roſſa einkehrte, ſo trug man ihm ſein Abendbrod in einem beſondern Zimmer auf.
Dieſes Zimmer war eine nur ſpärlich durch eine ſchlechte Lampe erleuchtete Stube im untern Stockwerk, wo ihn ein altes Weib hatte eintreten laſſen, indeß man für ihn ein Eſſen bereitete, das auf zwei Rippchen 3 einen Pfannenkuchen mit Methwurſt auslaufen ſollte.
Während alle dieſe Präliminarien vor ſich gingen, ſchritt der junge Mann beklommen auf und ab und horchte auf das Geräuſch ſeines Degens, der an ſeine Beine ſchlug.
Endlich kamen die erwarteten zwei Gerichte. Die Alte ſtellte noch ein Glas und eine Flaſche auf den Tiſch, fragte Beppo, ob er nichts Anderes mehr bedürfe, ging auf ſeine verneinende Antwort wieder ab und ließ den Reiſenden ſeinem Mahle gegenüber allein.
Beppo beeilte ſich, dieſem magern Imbiß ein Enbe zu machen, denn er hoffte, während deſſelben würde wohl ſein Pferd, das man vor eine Raufe voll Hafer
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