Teil eines Werkes 
1.-4. Bdchn (1850)
Entstehung
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28 „Es iſt beinahe beendingt.“ „Der Angeklagte muß es unterzeichnen.“ „Er wird es in ſeinem Gefängniß unterzeichnen.“ „Ja! ja! ja!“ rief Jacquemin,„im Gefängniß werde ich Alles, was Sie wollen, unterzeichnen.“ „Es iſt gut,“ verſetzte der Polizeicommiſſär. „Gendarmen! führet dieſen Menſchen ab,“ ſagte

Herr Ledru.

„Ah! ich danke, Herr Ledru, ich danke,“ ſprach Jacquemin mit dem Ausdruck einer tiefen Dankbarkeit⸗

Und er nahm die zwei Gendarmen ſelbſt beim Arm und ze8 ſie mit einer übermenſchlichen Stärke die Treppe hinauf.

Als dieſer Menſch abgegangen, war das Drama mit ihm abgegangen. Es blieben im Keller nur noch zwei häßlich anzuſchauende Dinge; ein Leichnam ohne Kopf und ein Kopf ohne Leib.

Ich neigte mich zu Herrn Ledru und ſagte zu ihm: „Mein Herr, iſt es mir erlaubt, daß ich mich entferne, wobei ich mich indeſſen in Beziehung auf die Unter⸗ ſchrift des Protvcolls zur Verfugung ſtelle?“

„Ja, mein Herr, doch unter einer Bedingung.“

„Unter welcher?“

„Daß Sie zu mir kommen und das Protveoll bei mir unterzeichnen.“

„Mit dem größten Vergnügen; um welche Zeit?“

„Ungefähr in einer Stunde. Ich zeige Ihnen mein Haus, es hat Searron gehört, das wird Sie intereſſiren.“

„In einer Stunde, mein Herr, bin ich bei Ihnen.“

Ich grüßte und ſtieg ebenfalls die Treppe hinauf; auf den oberſten Stufen angelangt, warf ich einen letz⸗ ten Blick in den Keller. Der Doctor Robert, der ſein

Licht in der Hand hielt, ſtrich die Haare von dem Kopf: es war der einer noch ſchönen Frau, ſo weit man es beurtheilen konnte, denn die Augen waren geſchloſſen, die Lippen zuſammengezogen und ſchwarzblau.„Dieſer

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