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„Mein Freund,“ fuhr er gegen den Mörder fort, „ſprich, erkläre mir das.“
„Ja, Ihnen Alles, was Sie wollen, Herr Ledru, fragen Sie.“ „Wie kommt es, daß Du den Muth haſt, den
Mord zu begehen, und nicht genug beherzt biſt, Dich
vor Dein Opfer zu ſtellen? Es iſt alſo etwas vorge⸗ fallen, was Du uns nicht ſagſt.“
„Oh! ja, etwas Furchtbares!“
„Wohl! ſo ſprich, erzähle es uns.“
„Oh! nein, Sie würden ſagen, es ſei nicht wahr, ich ſei ein Narr.“
„Gleichviel! was iſt vorgefallen? ſage es mir.“
„Ich will es Ihnen ſagen; doch nur Ihnen.“
Er näherte ſich Herrn Ledru. Die zwei Gendar⸗ men wollten ihn zurückhalten, doch der Maire machte ihnen ein Zeichen, und ſie ließen den Gefangenen frei.
Ueberdies, hätte er entfliehen wollen, die Sache wäre unmöglich geweſen: die Hälfte der Bevölkerung von Fontenay⸗aur⸗Roſes hatte ſich in der Rue de Diane und auf der Grande⸗Rue zuſammengeſchaart.
Jacguemin näherte ſich, wie ich geſagt habe, dem Ohr von Herrn Ledru.
„Glauben Sie, Herr Ledru,“ fragte Jacquemin mit halber Stimme,„glauben Sie, daß ein Kopf ſprechen kann, wenn er einmal vom Leib getrennt iſt?“
Herr Ledru gab einen Ausruf von ſich, der einem
Schrei glich, und erbleichte ſichtbar.
„Sagen Sie, glauben Sie das?“ wieberholte Jacquemin.
Herr Ledru antwortete mit einer gewiſſen Anſtren⸗
gung:„Ja, ich glaube es.“
„Wohl! wohl! er hat geſprochen.“ „Wer?“ S „Der Kopf.. der Kopf von Jeanne.“ „Was ſagſt Du?“
„Ich ſage, er habe die Angen offen gehabt. Ich


