Teil eines Werkes 
1.-4. Bdchn (1850)
Entstehung
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ten Räubers, der zur Zeit von Julianus die Reiſenden plünderte, die ſich nach Lutetia begaben. Er wurde, wie ich glaube, ein wenig gehenkt und an der Stelle die heute ſeinen Namen führt, unfern vom Eingang der Katakomben, begraben.

Die Ebene, die ſich vor dem kleinen Montrouge entrollt, bietet einen ſeltſamen Anblick. Mitten unter künſtlichen Wieſen, Möhrenfeldern und Rabatten von Rothrüben erheben ſich viereckige Gegenſtände, welche wie Forts ausſehen, überragt von einem gezähnten Nad, das eine große Aehnlichfeit mit einem Skelett von erloſchenem Kunſtfeuerwerk hat. Das Rad trägt an ſeinem Umkreis Querhölzer, auf welche ein Menſch ab⸗ wechſelnd den einen und den andern Fuß ſetzt. Dieſe Eichhörnchensarbeit, die dem Arbeiter eine große ſchein⸗ bare Bewegung gibt, während er in der Wirklichkeit nicht von der Stelle kommt, hat den Zweck, um eine Welle ein Seil zu rollen, das, während es ſich um⸗ rollt, auf die Oberfläche des Bodens aus dem Grunde eines Steinbruchs einen Quaderſtein heraufbringt, wel⸗ cher langſam an das Tageslicht kommt.

Dieſen Stein bringt ein Haken an den Rand der Mündung, wo ihn Walzen erwarten, um ihn an den für ihn beſtimmten Ort zu ſchaffen. Dann geht das Seil wieder in die Tiefe hinab, wo es eine andere Laſt ſucht, was einen Augenblick der Ruhe dem modernen Prion gibt, dem bald ein Schrei verkündigt, ein anderer Stein erwarte die Arbeit, die ihn aus ſeinem Geburts⸗ ſteinbruch herausbringen ſoll, und daſſelbe Werk beginnt

abermals, um wieder und wieder anzufangen.

Iſt der Abend gekommen, ſo hat der Menſch zehn Meilen zurückgelegt, ohne den Platz zu verändern; ſtiege e wirklich immer um eine Stufe empor, ſo oft er den Fuß auf ein Querholz ſetzt, ſo wäre er nach Ver⸗ lauf von drei und zwanzig Jahren zum Mond gelangt.

Am Abend beſonders, d. h. zu der Stunde, wo ſch durch die Gbene fuhr, welche den kleinen von dem großen