Teil eines Werkes 
3. Bd. (1857)
Entstehung
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Wir haben uns beide vergeben, Bruder, ſagte ſie.

Ja, arme Amelie, antwortete Roland,und ich hoffe, aus der Tiefe unſerer Seele.

Ich habe Dir nur noch eines ans Herz zu legen.

A Was?

Vergiß nicht, daß Lord Tannlay mein beſter Freund war.

Sei ruhig, ſagte Roland,das Leben Lord Tannlays iſt mir heilig.

Amelie athmete leicht.

Dann ſagte ſie mit einem Tone, in welchem man keine andere Veränderung als eine zunehmende Schwäche bemerken konnte:

Lebe wohl, Roland, lebe wohl, meine Mutter, Du wirſt Eduard in meinem Namen küſſen.

Dann ſagte ſie mit einem Schrei, der aus dem Herzen drang und in welchem mehr Freude als Trauer lag:

Da bin ich, Charles, da bin ich!

Und ſie ſank auf ihr Bett zurück, indem ſie bei der Bewegung, die ſie machte, die beiden Hände an ſich zog, die ſich auf ihrer Bruſt vereinigten.

Roland und Frau von Montrevel ſtanden auf und beugten ſich zu beiden Seiten über ſie herab.

Sie hatte ihre erſte Lage wieder eingenommen, nur waren ihre Augenlider geſchloſſen, und der ſchwache Hauch, der aus ihrer Bruſt drang, war erſtorben.

Das Märtyrthum war vollbracht, Amelie war