Teil eines Werkes 
3. Bd. (1857)
Entstehung
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der Schweiz, ſo ſpotten wir des Citoyen Fouché und ſeiner Polizei: das wollte ich hinzufügen.

Es iſt ſehr amüſant, des Citoyen Fouché zu ſpotten, ſagte Adler,aber es iſt ſehr langweilig, Frankreich zu verlaſſen.

Ich werde deßhalb auch dieſe äußerſte Maßregel nicht in Vorſchlag bringen, ehe wir den Boten von Cadoudal gehört.

Ja, das iſt wahr, ſagten zwei bis drei Stim⸗ men,der Bretagner, wo iſt der Bretagner?

Er ſchlief, als ich ging, ſagte Montbar.

Und er ſchläft noch, ſagte Adler, mit dem⸗

Finger auf einen Mann deutend, der in einer Ver⸗ tiefung der Grotte auf einem Lager von Stroh ruhte.

Man weckte den Bretagner, der ſich auf ſeinen Knieen aufrichtete, und ſich, während er mit einer Hand die Augen rieb, mit der andern aus Gewohn⸗ heit nach ſeinem Gewehre griff.

Ihr ſeid bei Freunden, ſagte eine Stimme, habt deßhalb keine Furcht.

Furcht! ſagte der Bretagner;wer glaubt da, daß ich Furcht habe?

Einer, der vermuthlich nicht weiß, was das iſt, mein lieber Rameau d'or, ſagte Morgan(denn er erkannte den Boten Cadoudals als denjenigen, der ſchon einmal dageweſen, und den man in der Kar⸗ thauſe in jener Nacht empfangen, wo er ſelbſt von Avignon angekommen war)und in deſſen Namen ich euch um Entſchuldigung bitte.

Rameau d'or betrachtete die Gruppe der jungen Leute, vor der er ſtand, mit einer Miene, die deut⸗ lich zu verſtehen gab, wie ſehr ihm eine gewiſſe Art