Und Roland gab ihm eine genaue und umſtänd⸗ liche Beſchreibung des Abenteuers der Nacht. „Gut!“ ſagte Sir John, als Roland geendet hatte;„ich hoffe, daß Sie mir noch etwas übrig ge⸗ laſſen.“
„Ich fürchte ſogar,“ ſagte Roland,„daß ich Ih⸗ nen das Schwerere übrig gelaſſen.“
Da Sir John, der auf alle einzelnen Details zu⸗ rücktam, die Localitäten beſchrieben haben wollte, fügte er hinzu:
„Hören Sie, heute nach dem Frühſtück werden wir der Karthauſe einen Tagesbeſuch abſtatten, was uns jedoch nicht hindern ſoll, dort unſere Nachtſta⸗ tion aufzuſchlagen; im Gegentheil, der Tagesbeſuch wird Sie in den Stand ſetzen, die Localitäten zu ſtu⸗ diren. Nur ſagen Sie niemanden etwas davon.“
„O!“ machte Sir John,„habe ich denn das Aus⸗ ſehen eines Prahlers?“
„Nein, das iſt wahr,“ ſagte Roland lachend, „nicht Sie ſind ein Prahler, Sir John, ſondern ich bin ein einfältiger Menſch.“
Und damit kehrte er in ſein Zimmer zurück.
Nach dem Frühſtück gingen die beiden Männer den Abhang des Gartens hinab, als wenn ſie eine Promenade an den Ufern der Reyſſouſſe machen woll⸗ ten; dann hielten ſie ſich links, ſtiegen, nachdem ſie vierhundert Schritte gegangen, wieder hinauf, kamen
auf die Landſtraße, durchſchritten den Wald und ſtan⸗ den endlich am Fuße der Mauer der Karthauſe, am ſelben Orte, wo Roland am Tage zuvor hinüberge⸗ ſtiegen.
„Mylord,“ ſagte Roland,„hier iſt der Weg.


