—
Yritte Abtheilung.
Das Geſpenſt.
Am andern Tage, ungefähr zur ſelben Stunde, da wir Roland verlaſſen, öffnete der junge Offizier, nachdem er ſich verſichert, daß alle Welt auf dem Schloſſe Noires Fontaines zu Bette gegangen, leiſe ſeine Thüre, ſtieg, den Athem zurückhaltend, die Treppe hinab, gelangte auf den Veſtibule, zog ge⸗ räuſchlos die Riegel der Hausthüre zurück, ſtieg den Perron hinab, wandte ſich noch einmal um, ſich zu verſichern, daß alles ruhig ſei und rüttelte, durch die Dunkelheit der Fenſter beruhigt, an dem Gitterthor.
Das Gitterthor, deſſen Angeln aller Wahrſchein⸗ lichkeit nach im Verlaufe des Tages geölt worden war, drehte ſich ohne das geringſte Aechzen und ſchloß ſich, wie es ſich geöffnet, nachdem Roland hinausge⸗ gangen, der dann raſch die Richtung nach dem Wege einſchlug, welcher von Pont dAin nach Bourg führt.
Kaum hatte er hundert Schritte gemacht, als die Glocke von St. Juſt anſchlug: die von Montagnat


