Teil eines Werkes 
4. Bd. (1847)
Entstehung
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Katharina war noch bleicher als ihr Sohn. Sie er faßte die Hand des Koͤnigs als wollte ſie ſagen:

Das iſt die Gefahr,. aber fuͤrchte nichts, ich bin bei Dir.

Der Herzog trat mit ſeinem Gefolge ein, mit ſtolz em⸗ porgehobenem Haupte, obgleich ſeine Augen mit einer ge⸗ wiſſen Verlegenheit nach dem Koͤnige und nach dem Todten blickten.

Heinrich III., der in der hohen Majeſtät daſtand, welche er allein in manchen Augenblicken hatte, hielt den Herzog auf ſeinem Gange durch einen Wink auf, welcher ihn auf

das Sterbebett wies.

Der Herzog beugte ſich und ließ ſich langſam auf ein Knie nieder.

Alle um ihn her neigten das Hauptund bengten die Knie.

Heinrich III. allein mit ſeiner Mutter blieb ſtehen und ſeine Augen blitzten zum letzten Male von Stolz.

Chicot bemerkte dieſen Blick und fluͤſterte die Stelle aus einem andern Pſalm:

Pezjiciet potentes de sede et exaltabit humiles. (Er wird die Mächtigen von dem Throne ſtoßen und die erheben, welche ſich demüthigen.)

Ende.