Teil eines Werkes 
4. Bd. (1847)
Entstehung
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es

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Gegen elf Uhr früh, d. h. als auf die ſchreckliche Nachricht von dem nahen Tode des Herzogs von Anjou Alle ſich zerſtreut hatten und der Koͤnig ganz betäubt war, klopfte Heinrich an der Thuͤr ſeines Bruders an, der ſich in ſein Zimmer begeben, weil er einen Theil der Nacht auf der Straße zugebracht hatte.

Ah, Du biſt es, ſagte Joyeuſe halb im Schlafe; was giebt es?

Ich will Abſchied von Dir nehmen, Bruder, ant⸗ wortete Heinrich.

Wie ſo Abſchied? Reiſeſt Du ab?

Ja, Bruder und nichts haͤlt mich hier mehr zuruͤck.

Nichts?

Nein, da die Feſte nicht ſtattfinden werden, denen ich auf Deinen Wunſch beiwohnen ſelte, bin ich meines Verſprechens entbunden.

Du irrſt Dich, Heinrich, antwortete der Großadmi⸗ ral;ich erlaube Dir heute ſo wenig abzureiſen, als ich es Dir geſtern erlaubt hätte.

So werde ich zum erſten Male in meinem Leben den Schmerz haben Deinen Befehlen ungehorſam ſein zu muͤſſen, denn von dieſem Angenblicke an, erkläre ich Dir beſtimmt, Anna, haͤlt mich nichts mehr von dem Eintritte in das Kloſter ab.

Aber die Dispenſation von Rom?

Ich werde im Kloſter auf ſie warten.

Du biſt wahrhaftig nicht recht bei Sinnen, rief Joyenſe aus indem er ſtaunend aufſtand.