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die Perſon nochmals frage, werde der Herzog ſich wohl erholen.
Die Gouverneure ließen die Stadt, den Park und die umgegend durchſuchen, aber Niemand wußte, was aus Remy und Diana geworden.
Nur Heinrich kannte das Geheimniß und es war nicht zu furchten, daß er es verrathe.
Jedermann ſprach uͤber das Ereigniß, aber Niemand außer Du Bouchage und Katharina wußte, daß der Her⸗ zog verloren ſei.
Der ungluͤckliche Prinz kam nicht wieder zur Beſinnung.
Der Koͤnig, auf den der Vorfall einen truͤben Eindruck gemacht hatte, was er vor allem furchtete, wäre gern ſo⸗ gleich wieder nach Paris aufgebrochen, aber die Koͤnigin Mutter widerſetzte ſich ſeiner Abreiſe und ſo mußte er in dem Schloſſe bleiben.
Es kamen viele Aerzte an; nur Miron errieth den Grund des Uebels aber er war ein zu guter Hoͤfling, als daß er nicht haͤtte ſchweigen ſollen, zumal nachdem er die Koͤnigin angeſehen hatte.
Man fragte ihn von allen Seiten und er antwortete, der Herzog von Anjon habe wahrſcheinlich ſchweren Kum⸗ mer gehabt.
Als Heinrich III. ihn aufforderte, eine beſtimmte Ant⸗ wort auf die Frage zu geben: wird der Herzog leben? antwortete der Arzt:„nach drei Tagen werde ich Ew. Majeſtaͤt beſtimmte Auskunft geben.“
„Und was ſagt Ihr mir?“ fragte ihn Katharina leiſe.
„Euch antworte ich ohne Zoͤgern.“


