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gehoben wurde und ein Diener der Stadt erſchien, der die drei Worte ausſprach, welche in dieſem Augenblicke tau⸗ ſend andere aufzuwiegen ſchienen:
„Der gnaͤdige Herr!“
In dem Tone dieſes Manns, in der Freude, mit wel⸗ cher er ſeinen Dienſt verrichtete, konnte man die Begeiſte⸗ rung des Volkes und deſſen Vertrauen auf den erkennen, welchen man den gnaͤdigen Herrn nannte.
Gleich darauf trat ein Mann von hoher, gebietender Geſtalt ein, der mit vollendeter Anmuth den Mantel trug, welcher ihn ganz einhuͤllte und die Anweſenden artig be⸗ grußte.
Auf den erſten Blick erkannte ſein ſtolzes, ſcharfes Auge den Fuͤrſten; er ging auf ihn zu und reichte ihm die Hand.
Der Prinz druckte die Hand faſt mit Ehrfurcht.
Sie nannten einander gegenſeitig„gnädiger Herr.“
Nach dieſer kurzen Begruͤßung legte der Unbekannte den Mantel ab.
Er trug drunter ein Buͤffelwamms, Beinkleider von Tuch und lange Lederſtiefeln, ſo wie ein langes Schwert, das weniger zu ſeinem Anzuge als zu ſeinen Gliedern zu gehoͤren ſchien. Im Gurtel ruhete ein kleiner Dolch nahe bei dem Täſchchen, das voll von Papieren war.
In dem Augenblicke, als er den Mantel hinwarf, konnte man ſehen, daß ſeine langen Stiefeln von Staub und Koth beſchmuzt waren.
Seine vom Blute ſeines Pferdes geroͤtheten Sporen klirrten nur noch dumpf bei jedem Schritte, den er that.
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