Teil eines Werkes 
3. Bd. (1847)
Entstehung
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Alle ſtanden auf und traten an das Ende des geraͤu⸗ migen Zeltes des Prinzen zuruͤck. Sprecht, ſagte dieſer.

Ihr konnt gleichgiltig eine Niederlage von Spanien hinnehmen und eine Schlappe, welche dieſe Biertrinker mit dem doppelzungigen Prinzen von Oranien ſiegreich machte; wurde es Euch aber auch gleichgiltig ſein, wenn der Herzog von Guiſe auf Euere Koſten lachte?

Franz runzelte die Stirn.

Herr von Guiſe 2 fragte er.Was hat er bei dieſer Sache zu ſchaffen?

Herr von Guiſe, fuhr Joyeuſe fort,hat wie man ſagt, Ew. kdn. Hoheit ermorden zu laſſen verſucht; wenn Salcide auf dem Schaffot nicht geſtanden hat, ſo geſtand er doch auf der Folter. Es dürfte alſo eine große Freude fuͤr den Lothringer ſein, der hier, wenn ich nicht ſehr irre, eine große Rolle ſpielt, wenn wir uns vor Antwerpen ſchlagen laſſen und ihm, wer weiß? ohne daß er etwas dazu thut, den Tod eines Sohnes Frankreichs verſchaffen, den er dem Salcde ſo thener bezahlen wollte. Leſet die Geſchichte von Flandern, Herr und Ihr werdet finden, daß die Flamaͤnder

ihre Felder mit dem Blute der erlauchteſten Furſten und

beſten franzöſfiſchen Herrn zu dungen pflegen.

Der Herzog ſchuͤttelte das Haupt.

Es mag ſein, Joyeuſe, ſagte er;ich will, wenn es ſein muß, dem verfluchten Lothringer die Freude machen, mich todt zu ſehen, aber fliehen ſoll er mich nicht ſehen. Ich dürſte nach Ruhm, Joyenſe, denn da ich der einzige meines Namens bin, habe ich noch Schlachten zu gewinnen.

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