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der Schlacht aber wäre dies eine Schmach, die ich nicht über mich ergehen laſſen könnte.“
Ein langes beifälliges Gemurmel folgte den Worten Joyeuſe's und der Prinz ſah ein, daß er zu weit gegan⸗ gen ſei.
„Mein lieber Admiral,“ ſagte er indem er aufſtand und den jungen Mann umarmte,„Ihr wollt nicht auf mich hoͤren. Ich glaube doch Recht zu haben oder ich kann viel⸗ mehr in der Lage, in welcher ich mich befinde, nicht einge⸗ ſtehen, daß ich Unrecht gehabt habe; Ihr haltet mir meine Fehler vor, ich kenne ſie; die Ehre meines Namens lag mir zu ſehr am Herzen; ich wollte die Ueberlegenheit der fran⸗ zoſiſchen Waffen beweiſen; das iſt mein Unrecht. Aber das Uebel iſt einmal geſchehen; ſoll ich ein noch ſchlimmeres begehen? Wir ſtehen hier vor Bewaffneten, vor Leuten, die uns das verſagen, was ſie mir erſt angetragen haben. Soll ich nachgeben? Dann nehmen ſie mir morgen eines nach dem andern was ich bereits erobert habe. Nein, das Schwert iſt gezogen, ſchlagen wir alſo zu, ſonſt werden wir geſchlagen. Das iſt meine Meinung.“
„Sobald Ew. Hoheit ſo ſpricht,“ ſagte Joyeuſe,„werde ich kein Wort hinzufuͤgen; ich bin hier um Euch zu gehor⸗ chen und werde es, glaubt mir, gleich gern thun, ob Ihr mich zum Tode oder zum Siege führt, aber nein, gnädiger Herr.
„Was?“
„Nein, ich will und muß ſchweigen.“
„Sprecht, Admiral, ſprecht, ich verlange es.“
„Dann unter vier Augen, kon. Hoheit.“
Die Fuͤnfundvierzig. MI. 17


