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„Dann wird das Fläſchchen vielleicht auch zerbrechen.“ „Ich glaube es nicht. Seht nur, wie dick das Glas iſt. Uebrigens können wir es in eine goldene Hülle ein⸗ ſchließen.“ ₰„Ihr ſeid alſo zufrieden, Remy?“
5 Und etwas wie ein blaſſes Lächeln zog uber die Lippen der Dame und gab ihr jenen Widerſchein von Leben, wel⸗ chen ein Mondesſtrahl den erſtarrten Gegenſtänden giebt.
„Mehr als ich es je war,“ antwortete er.„Die Boͤſen zu ſtrafen, heißt an dem heiligſten Vorrechte Gottes Theil nehmen.“
„Horcht! Hoͤrtet Ihr kein Geräuſch? Pferdegetrappel auf der Straße, wie es ſcheint. Unſere Pferde kommen.“
„Wahrſcheinlich, denn es mag nun die Stunde ſein, in welcher ſie kommen ſollten; jetzt werde ich ſie zuruͤck⸗ ſchicken.“
„Warum?“
„Wir brauchen ſie nicht mehr.“
.„Statt nach Meridor zu reiſen, reiſeh wir nach Flan⸗ dern, Remy. Behaltet die Pferde.“.
„Ah ich verſtehe.“
Und aus den Augen des Dieners leuchtete ein Blitz der Freude, der nur mit dem Lächeln Diana's verglichen wer⸗ den konnte.
„Aber was fangen wir mit Grandchampan 2fragte ſie.
„Grandchamp bedarf der Ruhe, wie ich Euch geſagt habe. Er wird in Paris bleiben und dies Haus verkaufen, deſſen wir nicht mehr bedurfen. Ihr werdet nur vorher die
Freiheit allen dieſen unſchuldigen Thieren geben, denen wir


