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durch eine Fallthuͤr, welche ſich in der ganzen Breite des Zimmers bis an die Mauer hinzog.
Als die Fallthur ſich geoffnet hatte, ſah man eine dunkele ſteile ſchmale Treppe. Remy trat zuerſt auf die⸗ ſelbe und reichte dann die Hand der Dame, welche ſich auf dieſelbe ſtützte und ihm folgte.
Zwanzig Stufen dieſer Treppe oder vielmehr dieſer Leiter fuhrten in ein kreisrundes finſteres und feuchtes Ge⸗ wölbe, das nichts als einen Ofen, einen viereckigen Tiſch, zwei Rohrſtuͤhle, eine Menge Gläſer und eiſerne Käſten enthielt, nebſt einer Ziege und Voͤgeln ohne Stimme, welche in dieſem dunkeln unterirdiſchen Orte wie Thiergeſpenſter ausſahen, nicht wie Thiere ſelbſt.
In dem Ofen erſtarb allmälig ein Ueberreſt von Feuer, während ein dicker ſchwarzer Rauch geräuſchlos durch ein Rohr in der Mauer hinauszog.
Eine Retorte, die auf dem Herde lag, trieb langſam tropfenweiſe eine goldgelbe Fluſſigkeit über. Dieſe Tropfen fielen in eine Phiole von zwei Zoll dickem weißem aber voll⸗ kommen durchſichtigem Glaſe, welche durch die Retorte, die mit ihr in Verbindung ſtand, geſchloſſen war.
Diana ſtieg hinunter und blieb unter allen den Gegen⸗ ſtänden von ſeltſamen Formen ohne Staunen und ohne Angſt ſtehen. Es war als könnten die gewohnlichen Ein⸗ drucke des Lebens keinen Einfluß mehr auf dieſes Weib ha⸗ ben, das außerhalb des Lebens lebte.
Remy winkte ihr am Fuße der Treppe ſtehen zu bleiben und ſie that es.
Der junge Mann zundete eine Lampe an, die ein fahles
Die Fünfundvierzig MM. 15


