Teil eines Werkes 
2. Bd. (1847)
Entstehung
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Dienſt erwieſen habt und daß ich wenigſtens Euern Namen und was Ihr ſeid wiſſen moͤchte.

Alles dies werdet Ihr ſehr leicht erfahren konnen; aber Ihr werdet es von einem Andern erfahren, ſo daß ich nichts geſagt habe.

Er hat immer Recht, ſagte die Herzogin, indem ſie auf Ernauton einen Blick ruhen ließ, der in ſeiner ganzen Bedeutung aufgefaßt, dem jungen Manne groͤßeres Ver⸗ gnügen machen mußte als je ein anderer.

Auch verlangte er nicht mehr und wie ein Gutſchmecker, der vom Tiſche aufſteht, wenn er den beſten Wein getrun⸗ ken zu haben glaubt, verbengte ſich Ernauton und empfahl ſich der Herzogin nach dieſer geneigten Aeußerung.

Weiter habt Ihr mir nichts zu ſagen? fragte die Herzogin.

Ich habe meinen Auftrag ausgerichtet, entgegnete der junge Mann,und es bleibt mir alſo nichts übrig als Ew. Hoheit meine innigſte Huldigung darzubringen.

Die Herzogin folgte ihm mit den Augen, ohne ſeinen Gruß zu erwiedern und als die Thür hinter ihm ſich ge⸗ ſchloſſen hatte, ſagte ſie mit dem Fuße ſtampfend:

Mayneville, laßt dieſem jungen Manne folgen.

Das iſt nicht moͤglich, Madame, antwortete dieſer; alle unſere Leute ſind auf den Beinen; ich ſelbſt warte auf das Ereigniß; es iſt immer ein ſchlechter Tag, wenn man etwas anderes thun muß als man ſich vorgenommen hatte.

Ihr habt Recht, Mayneville; ich bin eine Thorin, aber ſpaͤter..