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Folgen dieſes Ereigniſſes offne, wenn er ſeinen Namen und Stand nenne und er errieth, daß der Koͤnig als er die kleine Bedingung von der Angabe des Aufenthaltes der Herzogin ſtellte, etwas anderes als eine einfache Angabe im Auge hatte.
Zwei Intereſſen bekampften ſich alſo in ihm; als Ver⸗ liebter konnte er das eine opfern; als Mann von Ehre das andere aufgeben.
Die Verſuchung mußte um ſo ſtaͤrker ſein als er durch Nennung ſeiner Stellung bei dem Koͤnige an Anſehen und Bedeutung bei der Herzogin bedeutend gewinnen mußte und gewiß war es keine kleine Lockung fuͤr einen jungen Mann, der direct aus der Gascogne kam, fuͤr eine Herzogin von Montpenſier von Wichtigkeit zu ſein.
Sainte Maline wuͤrde keine Secunde widerſtanden haben.
Alle dieſe Gedanken beſchaͤftigten den Geiſt des Herrn von Carmainges, hatten aber keine andere Wirkung als daß ſie ihn ein wenig ſtolzer machten, d. h. ein wenig ſtärker.
Es war viel fur ihn in dieſem Augenblicke etwas zu ſein, da man ihn ſicherlich einigermaßen fuͤr ein Spiel⸗ werk gehalten hatte.
Die Herzogin wartete alſo auf ſeine Antwort auf ihre Frage:„ſeid Ihr geneigt, Euch unſerm Hauſe anzu⸗ ſchließen?“
„Madame,“ ſagte Ernauton,„ich hatte bereits die Ehre Herrn von Mayenne zu ſagen, daß mein Herr ein guter Herr ſei und mich ſo behandele, daß ich mich nach kei⸗
nem andern umzuſehen brauche.“


