Teil eines Werkes 
2. Bd. (1847)
Entstehung
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Ja, Madame! So komme er ſofort. Der Diener eilte hinaus und eine Minute ſpäter trat

Mayneville ſchnell ein. Ich bin zu Euerm Dienſte, Madame,ſ agte Mayne⸗ ville. Madame Herr von Maynevill

Aufregung. Zu Euerm Befehl Ew. Hoheit, erwiederte Mayne⸗

ville mit einer tiefen Verbeugung und höchlich erſtaunt.

Es iſt gut, ſagte Ernauton,denn ich ſehe da vor mir einen Mann und wenn er lägt, ſo weiß ich an wen ich mich zu halten habe.

Ihr glaubt alſo endlich 2 fragte die Herzogin.

Ja, Madame, ich glaube und hier iſt zum Beweiſe der Brief.

Der junge Ma zogin von Montpen

Seit wann nennt man mich blos Madame, e2 antwortete die Dame in heftiger

nn verbeugte ſich und uͤbergab der Her⸗ ſier dieſen ſo viel beſtrittenen Brief.

Zweiundzwanzigſtes Kapitel. Der Brief des Herzogs von Mayenne.

Die Herzogin nahm den Brief, erbrach ihn, uberlas ihn haſtig und bemühete ſich nicht die Eindruͤcke zu ver⸗ heimlichen, welche auf ihrem Geſichte auf einander folgten

wie Wolken an einem Sturmhimmel. Als ſie zu Ende geleſen hatte, reichte ſie Mayneville,

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