208
„Es thut mir leid, daß ich Niemanden bei der Hand habe“, ſagte Loignac, indem er that als ſuche er Jemanden. „Herr“, antwortete Sainte⸗Maline,„Ihr brauchet keinen Andern zu ſuchen; wenn es ſein muß, ſchlafe ich einen ganzen Monat nicht.“ „So viel werden wir nicht verlangen; beruhiget Euch.“ „Was iſt zu thun?“ „Ihr habt wieder zu Pferde zu ſteigen und nach Paris zuruͤckzukehren.“ „Ich bin bereit; mein Pferd ſteht geſattelt im Stalle.“ „Gut. Ihr begebt Euch geraden Weges in die Woh⸗ nung der Funfundvierzig.“ e „Ihr weckt ſie Alle, aber ſo, daß mit Ausnahme der vrei Fuͤhrer, welche ich Euch bezeichnen werde, keiner weiß, wohin es geht und was zu thun iſt.“ „Ich werde dieſen erſten Anweiſungen puͤnktlich nach⸗ kommen.“
„Die andern find folgende: Ihr laſſet vierzehn jener Herren an dem Thore St. Antoine, fuͤnfzehn in der Mitte des Weges zwiſchen hier und der Stadt und die andern vierzehn bringt Ihr hierher.“
„Seht dies fur bereits ausgefuͤhrt an, Herr von Loig⸗ nac. Aber um welche Stunde ſoll man Paris verlaſſen?“
„Mit eintretender Dunkelheit.“
„Zu Pferd oder zu Fuß?“
„Zu Pferd.“
„Welche Waffen?“
„Sämmtliche: Dolch, Degen und Piſtolen.“
— 3 c—


