Teil eines Werkes 
2. Bd. (1847)
Entstehung
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ſtanden offen mit Ausnahme eines einzigen, vor welchem ſich eine Jaloufie befand.

In dem Augenblicke als der König vorüber kam, zitterte dieſe Jalouſie kaum bemerklich.

Der Koͤnig wechſelte einen Blick und ein Laͤcheln mit Epernon, dann machte er ſich an eine andere Todſuͤnde.

Dies war die Suͤnde der Ueppigkeit.

Der Kuͤnſtler hatte ſie mit ſo entſetzlichen Farben dar⸗ geſtellt, die Suͤnde ſo muthig und ſtark gebrandmarkt, daß wir nur einen Lug daraus mittheilen konnen, welcher uber⸗ dies nur eine Epiſode war.

Der Schutzengel Magdalena's entfloh entſetzt gen Himmel und hielt beide Augen mit den Haͤnden zu.

Dieſes Bild voll kleinlicher Details beſchaͤftigte die Aufmerkſamkeit des Königs ſo ſehr, daß er eine gewiſſe Eitelkeit nicht bemerkte, die ſich an dem linken Wagenſchlage zeigte.

Es war ſehr Schade, denn Sainte-Maline war gluck⸗ lich und ſtolz auf ſeinem Pferde.

Er ſo nahe bei dem Koͤnige, er ein juͤngerer Sohn aus der Gascogne, ſo nahe, daß er Se. Maj. den allerchriſtlich⸗ ſten König verſtehen konnte, als derſelbe zu ſeinen Hunden ſagte:

„Love, du beläſtigeſt mich.“

Oder als er zu dem Herzoge von Epernon ſagte:

„Herzog, mit dieſen Pferden werde ich wohl den Hals brechen.“

Von Zeit zu Zeit indeß ſah Sainte⸗Maline, gleichſam um einen Dämpfer auf ſeinen Stolz zu ſetzen, nach der