6
„Was habt Ihr heute zum Frühſtuͤck?“ fragte der ehr⸗
würdige Privr.
„Eier mit Hahnenkamm.“
„Nachher?“
„Gefullte Champignons.“
„Darauf?“
„Krebſe in Madera.“
„Nichts als kleines Zeug; habt Ihr nichts Solides, was einen guten Grund legt?“ „Einen Schinken mit Piſtazien.“
„Puh!“ fiel Chicot ein.
Verzeihet“ ſagte ſchuͤchtern Bruder Euſebius;„er iſt in Reres⸗Wein gekocht und mit Rindfleiſch pikirt, ſo daß man das fette Rindfleiſch mit dem magern Schinken und das Schinkenfett mit dem magern Rindfleiſch ißt.“ F
Gorenflot richtete einen Blick mit einer zuſtimmenden Geberde an Chicot.
„Das iſt gut, nicht wahr, Herr Briquet?“
Chicot machte eine halbzufriedene Geberde.
„Und was habt Ihr ſonſt noch?“
„Man koͤnnte ſehr bald einen Aal zurichten.“
„Nichts vom Aale!“ rief Chicot aus.
„Ich glaube, Herr Briquet“, antwortete der Bruder Euſebius, der allmaͤlig kühner wurde,„Ihr werdet von meinen Aalen eſſen können, ohne daß Ihr es bereut.“
„Was haben Euere Aale Seltenes an ſich?“ 7 „Ich futtere ſie in beſonderer Art.“ „O ho!“
„Ja'“ ſetzte Gorenflot hinzu,„die Romer ober Griechen,


