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Zwanzig Jahre nachher. 11.-14. Bändchen
Entstehung
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und Cardinals, obgleich ſie ein wenig zitternd ausſah, und da ihr dieſer Brief nichts von dem ſagte, was vor⸗ gefallen war, ſo fragte ſie nach den einzelnen Um⸗

änden. er⸗ D'Artagnan erzählte ihr Alles mit der naiven, einfältigen Miene, die er unter gewiſſen Umſtänden ſo niß gut anzunehmen wußte. on Die Königin betrachtete ihn, während er ſprach,

la mit wachſendem Erſtaunen; ſie begriff nicht, wie ein zu Menſch ein ſolches Unternehmen wagen konnte, und un noch viel weniger, daß er die Kühnheit hatte, daſſelbe derjenigen zu erzählen, deren Intereſſe und beinahe Pflicht es war, Strafe dafür zu verhängen.

genWie, mein Herr! rief, als d'Artagnan ſeine en⸗ Mittheilung vollendet hatte, die Königin roth vor er⸗ Entrüſtung,Ihr wagt es, mir Euer Verbrechen zu int⸗ geſtehen, Euren Verrath zu erzählen!

ge⸗Verzeiht, Madame, es ſcheint mir, ich habe mich un, entweder ſchlecht ausgedrückt, oder Euere Majeſtät hat inft mich ſchlecht verſtanden; es iſt hier weder von einem Verbrechen, noch von einem Verrathe die Rede. Herr ine von Mazarin hielt Herrn Du Vallon und mich gefan⸗ ar, gen, weil wir nicht glauben konnten, er habe uns nach den England geſchickt, um dem König Karl l., dem Schwa⸗ eich ger des ſeligen Königs, Eueres Gemahls, dem Gatten chte von Frau Henriette, Eurer Schwägerin, Eurem Gaſte, nen ruhig den Hals abſchneiden zu ſehen, und weil wir gab Alles thaten, was in unſern Kräften lag, um dem kö⸗ rrn niglichen Märtyrer das Leben zu retten. Wir waren alſo überzeugt, mein Freund und ich, es müßte hier llen ein Jrrthum obwalten, veſſen Opfer wir wären, und itte eine Erklärung zwiſchen uns und Seiner Eminenz er⸗ und ſchien uns unerläßlich. Soll aber eine Erklärung ihre Früchte tragen, ſo muß ſie ruhig, fern vom Geräuſche alb un n Ueberläſtigen, ſtattfinden.

ginWir haben dem zu Folge den Herrn Cardinal in des das Schloß meines Freundes geführt und dort uns