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Zwanzig Jahre nachher. 11.-14. Bändchen
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Heil der gefallenen Majeſtät!

Der König wandte ſich, Thränen in den Augen und im Herzen, raſch um.

Es war ein alter Soldat von ſeinen Leibwachen, welcher den König nicht wollte vorübergehen laſſen, ohne ihm dieſe letzte Huldigung darzubringen.

·ber in demſelben Augenblick wurde der Unglück⸗ liche mit Schwertknopf⸗Schlägen bearbeitet.

Unter den Schlägern erkannte der König den Kapitän Groslow.

Ach! das iſt eine ſchwere Strafe für einen ſehr kleinen Fehler, ſprach Karl.

Das Herz zuſammengeſchnürt, ging er weiter, doch er hatte noch nicht hundert Schritte gemacht, als ein Wüthender, ſich durch zwei Soldaten des Gliedes vor⸗ beugend, dei König in das Geſicht ſpuckte, wie einſt ein ſchändlicher, verfluchter Jude Zeſus von Nazareth in das Geſicht geſpieen hatte.

Gewaltiges Gelächter und finſteres Gemurmel erſchollen gleichzeitig; die Menge zog ſich zurück, drängte ch wieder herbei, wogte wie ein ſtürmiſches Meer, und es kam dem König vor, als ſähe er mitten in der lebendigen Welle die funkelnden Augen von Athos glänzen.

Karl wiſchte ſich das Geſicht ab und ſagte mit einem traurigen Lächeln:

Der Unglückliche! für eine halbe Krone würde er daſſelbe ſeinem Vater thun.

Der König hatte ſich nicht getäuſcht: er hatte wirk⸗ lich Athos und ſeine Freunde geſehen, welche unter die

ruppen gemiſcht den königlichen Märtyrer mit einem letzten Blicke geleiteten.

Als der Soldat Karl begrüßte, zerſchmolz das Herz von Athos vor Freude, und der Unglückliche konnte, wieder zu ſich kommend, in ſeiner Taſche zehn Guineen finden, die der franzöſiſche Edelmann hatte hinein⸗ ſchlüpfen laſſen; als jedoch der feige Beleidiger dem ge⸗