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Zwanzig Jahre nachher. 11.-14. Bändchen
Entstehung
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furchtſame Geſichter und fühlte ſich dem Kampfe mit dem Haß und der Grauſamkeit preisgegeben.

Nun wohl, ſprach der Präſident, als er Karl zu einem unüberwindlichen Schweigen entſchloſſen ſah, es ſey, wir werden Euch trotz Eures Stillſchweigens richten. Ihr ſeid des Verraths, des Mißbrauchs der Gewalt und des Mordes angeklagt. Die Zeugen werden dieſe Anklage beglaubigen. Geht, und eine nächfte Sitzung mag in Erfüllung bringen, was Ihr in dieſer zu thun Euch weigert.

Karl ſtand auf und ſagte, ſich gegen Parry um⸗ wendend, den er bleich und die Schläfe in Schweiß gebadet hinter ſich ſtehen ſah:

Ei, mein guter Parry, was ſetzt Dich denn ſo ſehr in Bewegung?

Oh! Sire, antwortete Parry, Thränen in den Augen und mit flehendem Tone,ſchaut nicht links, wenn Ihr den Saal verlaßt.

Warum dieß?

Schaut nicht links, ich bitte Euch, mein König.

Aber was gibt es denn? ſprich doch, ſagte Karl und ſuchte durch die Linie von Wachen zu ſchauen, welche hinter ihm aufgeſtellt war.

Sie haben dher nicht wahr, Ihr ſchaut

nicht hin? ſie habenguf einen Tiſch das Beil legen laſſen,

mit welchem man die Verbrecher hinrichtet. Der An⸗ bic iſt gräßlich, ſchaut nicht hin, Sire, ich flehe uch an.

Die Dummköpfe! ſagte Karl,halten ſie mich für einen Feigen, wie ſie find. Es war gut von Dir, daß Du mich darauf aufmerkſam machteſt; ich danke Dir, Parry.

Und da der Augenblick ſich zurückzuziehen gekom⸗ war, ſo entfernte ſich der König ſeinen Wachen olgend.

Links von der Thüre glänzte in düſterem Schim⸗ mer auf einem rothen Teppich das weiße Beil mit