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genau einen Zuckerhändler vor, der fich vom Geſchäſte zurückgezogen.
Grimaud und Mousqueton trugen keine Livree mehr und waren auf dieſe Art völlig verkleidet. Gri⸗ maud bot den ruhigen, ſteifen Typus des umſichtigen Engländers, Mousqueton den des dickbäuchigen, auf⸗ gedunſenen, trägen Engländers.
„Nun zur Hauptſache,“ ſagte dArtagnan;„ſchnei⸗ den wir die Haare, um nicht von dem Pöbel beſchimpft zu werden. Da wir keine Edelleute mehr durch das Schwert ſind, ſo wollen wir Puritaner durch den Schnitt unſerer Haare ſein. Das iſt, wie Ihr wißt, der wichtige Punkt, der den Convenanter von dem Ritter unterſcheidet.“
D'Artagnan fand Aramis in dieſer Sache ſehr unnachgiebig; er wollte mit aller Gewalt ſeine ſchönen Haupthaare behalten, auf die er die größte Sorgfalt verwandte, und Athos, für den alle dieſe Fragen gleich⸗ gültig waren, mußte das Beiſpiel geben. Porthos
überließ ohne Widerſtreben ſeinen Kopf dem getreuen
Mousqueton, der mit voller Scheere in das dicke, rauhe Haar fuhr. D'Artagnan ſchnitt ſich ſelbſt einen Phan⸗ tafiekopf, wornach er ziemlich viel Aehnlichkeit mit einer Medaille aus der Zeit von Franz I. und Karl IX. hatte.
„Wir ſehen abſcheulich aus,“ ſagte Athos.
„Mir kommt es vor, als ob wir nach dem Puri⸗ taner röchen, daß es einem übel werden könnte,“ ver⸗ ſetzte Aramis.
„Mich friert in den Kopf,“ rief Porthos.
„Und ich bekomme Luſt zu predigen,“ ſagte d'Ar⸗
tagnan. „Run, da wir uns ſelbſt nicht mehr erkennen,“ ſprach Athos,„und folglich nicht bange haben, wir könnten von Andern erkannt werden, wollen wir den König einziehen ſehen; iſt er die ganze Nacht marſchirt, ſo muß er unfern von London ſein.“
Die vier Freunde hatten ſich wirklich nicht zwei


