land zu kämpfen haben und am Ende kann es nicht ſeh⸗ len, daß wir geſchlagen werden.“
„Wir müſſen dieſem großen Trauerſpiele bis zum Schluſſe beiwohnen,“ ſprach Athos,„und werden, was auch kommen mag, vor ſeiner völligen Entwickelung England nicht verlaſſen. Denkt Ihr wie ich, Aramis?“
„In jeder Beziehung, Graf; dann geſtehr ich Euch auch, es wäre mir nicht unangenehm, Mordaunt wie⸗ derzufinden; es ſcheint mir, wir haben eine Rechnung mit ihm in Ordnung zu bringen, und es iſt nicht un⸗ ſere Gewohnheit, ein Land zu verlaſſen, ohne ſolche Schulden zu bezahlen.“ „Oh! das iſt etwas Anderes,“ ſprach v'Artagnan,
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„dieſer Grund leuchtet mir ganz ein. Ich bekenne, daß ich, um den fraglichen Mordaunt wieder zu finden, wenn es ſein ſoll, ein ganzes Jahr in London bleiben werde⸗ Nur müſſen wir uns bei einem ſichern Manne und ſo einquartieren, daß kein Verdacht davurch erregt wird, denn Herr Cromwell muß uns zu dieſer Stunde ſuchen laſſen, und ſo viel ich zu beurtheilen vermag, ſpaßt Herr Cromwell nicht. Athos, kennt Ihr in der ganzen Stadt eine Herberge, wo man weiße Leintücher, ver⸗ nünftig gekochtes Roſtbeef und Wein findet, der nicht von Hopfen oder Wachholder bereitet iſt?“
„Ich glaube hiefür ſorgen zu können,“ erwiederte Athos.„Lord Winter hat uns zu einem Manne ge⸗ führt, von dem er ſagte, er wäre ein ehemaliger Spanter und nur durch die Guineen ſeiner Lands⸗ e naturalifirter Engländer. Was meint Ihr, Ara⸗ mis?“
„Der Gedanke, unſer Quartier bei Sennor Perez zu nehmen, ſcheint mir äußerſt vernünftig; ich trete demſeiben alſo für meine Perſon bei. Wir beruſen uns auf den armen Winter, für den er eine große Verehrung zu hegen ſchien; wir ſagen, wir kommen als Liebhaber, um zu ſehen, was vorgehe; wir geben bei ihm jeder eine Guinee im Tage aus und mit Hülſe
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