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Menſch iſt Stanislas Maillard, der Huiſſier im Chatelet.
An der Stelle angelangt, wo Billot und Pitou im Schlamme zappeln, ſchaut er einen Augenblick unter ſich, und da er ſieht, daß ſie den Rand des Grabens unverſehrt erreichen werden, ſchreitet er vorwärts.
Eine halbe Minute nachher iſt er auf der andern Seite des Grabens ünd hat das Billet, das man ihm an der Degenſpitze reicht.
Mit derſelben Ruhe, mit derſelben Feſtigkeit des Ganges kehrt er über das Brett zurück.
Doch in dem Augenblick, wo alle Welt ſich um ihn drängt, um zu leſen, ſtürmt ein Hagel von Kugeln von den Zinnen herab, während man zugleich einen entſetzlichen Donner des Geſchützes vernimmt.
Ein einziger Schrei, doch einer von den Schreien, welche die Rache des Volfes verkündigen, dringt aus der Bruſt Aller hervor.
„Traut den Thrannen!“ ruft Gonchon.
Und ohne ſich mehr mit der Capitulation zu be⸗ ſchäftigen, ohne ſich um das Pulver zu bekümmern, ohne an ſich, ohne an die Gefangenen zu denken, ohne etwas Anderes, als die Rache zu träumen, zu wünſchen, zu verlangen, ſtürzt ſich das Volk in die Höfe, nicht mehr zu Hunderten, ſondern zu Tauſenden.
Was das Volk einzudringen verhindert, iſt nicht das Musketenfeuer: es find die zu engen Thore.
Bei dieſem Donner des Geſchützes werfen ſich die zwei Soldaten, die ihn nicht verlaſſen haben, auf Herrn de Launay, ein dritter bemächtigt ſich der Lunte und zertritt ſie unter ſeinem Fuß.
De Launah zieht ſeinen in ſeinem Stocke verborge⸗ nen Degen und will ſich damit erſtechen; man zerbricht den Degen zwiſchen ſeinen Händen.
Er begreift nun, daß er nichts Anderes mehr zu thun hat, als zu warten, und er wartet.
Das Volk rückt heran, die Garniſon reicht ihm


