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13 arme Kind, indem es ſeine beiden Arme träge an ſeiner Seite hinabhängen ließ,„was ſoll aus mir werden, wenn ich die Hoffnung, in das Seminar einzutreten, verliere?“
„Werde, was Du kannſt, das iſt mir, bei Gott, gleichgültig.“
„Wiſſen Sie denn nicht, daß meine Tante glaubt, ich ſei ſchon Abbé?“
„Nun, ſie wird erfahren, daß Du nicht einmal zum Meßner taugſt.“
„Aber, Herr Fortier.
„Ich ſage Dir gehe Limina lingue.“
„Auf denn!“ ſagte Piton wie ein Menſch, der einen ſchmerzlichen Entſchluß faßt, aber ihn dennoch faßt.
„Wollen Sie mir mein Pult laſſen?“ fragte Pitou, in der Hoffnung, während der kurzen Friſt, die ihm gegönnt wäre, würde das Herz des Abbs Fortier zu mitleidigeren Gefühlen zurückkehren.
„Ich glaube wohl,“ antwortete dieſer,„Dein Pult und Alles, was es enthält.“
Piton ſtieg mit kläglicher Miene die Treppe hinauf, denn die Klaſſe war im erſten Stock. Er trat in die Stube ein, wo um einen großen Tiſch verſammelt etwa vierzig Schüler ſich den Anſchein gaben, als arbeiteten ſie, öffnete vorſichtig den Deckel ſeines Pultes, um zu ſehen, ob die Gäſte, die es enthielt, vollzählig wären, hob es mit einer Behutſamkeit auf, welche von ſeiner großen Sorgfalt für ſeine Zöglinge zeugte, und ſchlug mit langſamem, abgemeſſenem Schritt wieder den Weg nach der Hausflur ein.
Oben auf der Treppe ſtand mit ausgeſtrecktem Arm der Abbé Fortier und deutete mit dem Ende ſeiner Geißel die Stufe hinab.
Man mußte durch die eautiniſchen Päſſe gehen; Ange Pitou machte ſich ſo demüthig und klein, als er nur immer konnte. Deſſen ungeachtet erhielt er beim Durchgang noch eine letzte Tracht mit dem Werkzeug,


