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Die Pferde liefen im Trab und ſchlugen den Weg nach dem Louvre ein, in den ſie den Wagen führten. Ehe Madame Henriette das Carmeliterkloſter verließ, fagte ſie zu ihrer Tochter, ſie möge ſie in dem Palais erwarten, das ſie lange bewohnt und nun verlaſſen hatte, weil ihr ihr Elend in ſeinen vergoldeten Sälen nur noch drückender vorkam.
Mordaunt folgte dem Wagen, und als er denſel⸗ ben unter die dunkle Arcade hatte fahren ſehen, lehnte er ſich mit ſeinem Pferde an eine Mauer, über die ſich der Schatten ausdehnte, und blieb unbeweglich wie ein Basrelief, eine Reiterſtatue darſtellend.
Er wartete, wie er es bereits im Palais⸗Ropal gethan hatte.
II.
Wie die Unglüchlichen zuweilen den Zufall für die Vorſehung halten.
„Nun, Madame,“ ſagte von Winter, als die Kö⸗ nigin ihre Dienerin entfernt hatte.
„Nun, was ich vorhergeſehen hatte, geſchieht, Mylord.“
„Er weigert ſich 2
„Habe ich es nicht geſagt?“
„Der Cardinal weigert ſich, den König zu empfan⸗ gen? Frankreich verweigert einem unglücklichen Fürſten Gaftfreundſchaft? Das geſchieht zum erſten Male, Madame.“
„Ich habe nicht geſagt, Frankreich, Mylord. Ich habe geſagt der Cardinal, und der Cardinal iſt nicht einmal ein Franzoſe.“


