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„verläßt man ſeine alten Freunde auf eine ſo eeremo⸗
niöſe Weiſe?“
„Ah,“ murmelte Athos, ihr die Hand küſſend, „wenn ich früher gewußt hätte, Marie Michon wäre
ein ſo reizendes Geſchöpf..“
Und er entfernte ſich ſeufzend.
II.
Der Abbé Srarron.
Es gab in der Rue des Tournelles eine Wohnung, welche alle Sänftenträger und alle Lackeien von Paris kannten, und dennoch war dieſe Wohnung weder die eines vornehmen Herrn, noch die eines Finanzmannes. Man ſpeiſte daſelbſt nicht, man ſpielte nicht, und man
tanzte wohl auch nicht.
Dennoch war es der Sammelplatz der ſchönen Welt, und ganz Paris begab ſich dahin.
Dieſe Wohnung war die des kleinen Searron.
Man lachte ſo viel bei dieſem witzigen Searron, man gab ſo viele Neuigkeiten zum Beſten, dieſe Neuig⸗ keiten waren ſo ſchnell commentirt, zerriſſen und in
Mährchen oder Epigramme verwandelt, daß Jedermann
eine Stunde bei dem kleinen Scarron zubringen, was er ſagte, hören, und was er geſagt hatte, anderswohin verbreiten wollte. Viele brannten vor Begierde, ihren Witz dort anzubringen; war er gut, ſo konnten ſie ſich auf eine freundliche Aufnahme gefaßt machen⸗
Der kleine Abbé Scarron,
Zwanzig Jahre nachher. U.
welcher übrigens nicht
b war, weil er eine geiſtliche Pfründe beſaß, und 3


