Teil eines Werkes 
Zwanzig Jahre nachher : Fortsetzung der Drei Musketiere : 4.-6. Bändchen (1845) Vingt ans après
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das heißt in demjenigen, wo man geſpeiſt hatte, be⸗ quem machte.

In der That, mein Herr, ſprach Frau von Chevreuſe,wenn Ihr nicht der Teufel in Perſon ſeid, ſo weiß ich nicht, wie Ihr alle dieſe einzelnen Umſtände zu kennen vermöget.

Es war eine reizende Frau, dieſe Marie Michon, fuhr Athos fort,eines von den tollen Geſchöpfen, denen unabläſſig die ſeltſamſten Gedanken in den Kopf kommen, eines von den Weſen, welche geboren ſind, uns Allen die Verdammniß zu bringen. Während ſie nun bedachte, daß ihr Wirth ein Prieſter war, kam es der Coquette in den Kopf, es möchte mitten unter ſo vielen luſtigen Erinnerungen, die ſie hatte, eine ſehr luſtige Erinnerung für ihr Alter ſein, einen Abbé in die Ver⸗ dammniß gebracht zu haben..

Graf! rief die Herzogin,auf mein Ehrenwort, Ihr erſchreckt mich!

Ach, verſetzte Athos,der arme Abbé war kein heiliger Ambroſius, und ich wiederhole, Marie Michon war ein anbetungswürdiges Geſchöpf.

Mein Herr, ſprach die Herzogin und ergriff Athos bei den Händen,ſagt mir ſogleich, woher Ihr alle dieſe Umſtände wißt, oder ich laſſe einen Mönch aus dem Auguſtinerkloſter kommen und Euch beſchwören.

Athos brach in ein Gelächter aus.

Nichts leichter, Madame. Ein Cavalier, der mit einer wichtigen Sendung beauftragt war, kam eine Stunde vor Marie Michon in das Pfarrhaus und er⸗ bat ſich Gaſtfreundſchaft, und zwar in dem Augenblicke, wo der Pfarrer, zu einem Sterbenden gerufen, nicht nur ſein Haus, ſondern das Dorf für die ganze Nacht verließ. Voll Vertrauen zu ſeinem Gaſte, der übrigens

ein Edelmann war, hatte der Geißtliche dieſem ſein

Haus, ſein Abendbroh und ſein Zimmer überlaſſen. Es war alſo der Gaſt des guten Abbé und nicht der