Teil eines Werkes 
Zwanzig Jahre nachher : Fortsetzung der Drei Musketiere : 4.-6. Bändchen (1845) Vingt ans après
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Buch hielt.

Bei der Ankündigung des Bedienten erhob ſie ſich ein wenig und reckte neugierig den Kopf vor.

Athos erſchien.

Er war in veilchenblauen Sammet mit ähnlichen Poſſamenten gekleidet. Die Neſteln waren von mattem Silber, ſein Mantel hatte nur eine goldene Stickerei und eine einzige veilchenblaue Feder ſchwankte an ſeinem ſchwarzen Hut.

Er trug Stiefeln von ſchwarzem Leder und an ſeinem gefirnißten Gürtel hing der Degen mit dem prachtvollen Griffe, den Porthos ſo oft in der Rue Féron bewundert hatte, und welchen ihm Athos nie hatte leihen wollen. Herrliche Spitzen bildeten den zurückgeſchlagenen Kragen ſeines Hemdes, Spitzen fielen auch an ſeinen Stiefeln herab.

In der ganzen Perſon desjenigen, welchen man unter einem, Frau von Chevreuſe völlig unbekannten, Namen gemeldet hatte, trat ein ſo vollſtändig edel⸗ männiſcher Ausdruck hervor, daß ſie ſich halb erhob und ihm mit einem anmuthigen Zeichen bedeutete, er möge ſich in ihrer Nähe niederſetzen.

Athos grüßte und gehorchte. Der Lackei war im Begriff, ſich zurückzuziehen, als ihn Athos durch ein Zeichen bleiben hieß.

Madame, ſprach er zu der Herzogin,ich habe die Kühnheit gehabt, mich in Eurem Hotel einzufinden, ohne Euch bekannt zu ſein. Dieſe Kühnheit iſt mir gelungen, pfangen; nun wage ich es noch, Euch um eine Unter⸗ redung von einer halben Stunde zu bitten.

Ich bewillige Euch dieſelbe, mein Herr, ant⸗ wortete Frau von Chevreuſe mit ihrem reizendſten Lächeln.

bin ein gewa

und hatte ein Kiſſen, um den Arm zu ſtützen, der das

denn Ihr hattet die Gnade, mich zu em⸗

Doch das iſt noch nicht Alles, Madame; oh! ich ltig ehrgeiziger Menſch, ich weiß es wohl.