Teil eines Werkes 
3. Band (1872)
Entstehung
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die Preußen im entſcheidenden Augenblick herzufallen, General Faid⸗ herbe ſtand nur noch einen Tagemarſch von Paris entfernt, und Bourbaki war bei Belfort bereits durchgebrochen und in Deutſchland eingefallen.

Man ſprach von unüberſehbaren Viehheerden, welche die Loirearmee mit ſich führte, alle Noth hatte jetzt eine Ende, und gleich dem Phönix ſtieg Paris aus der Aſche ſeines Unglücks empor.

Der Marquis lächelte ſarkaſtiſch, als er die exaltirten Narren in dieſer Weiſe raiſonniren hörte.

Mußten ihnen denn die preußiſchen Granaten und Bomben, die unaufhörlich in die Häuſer einſchlugen und auf den Straßen platzten, nicht beweiſen, daß der Feind ſich in ſeinen Poſitionen ſehr ſicher fühlte? Und hatten die früheren Ausfälle ſie nicht belehrt, daß an Sieg nicht zu denken war?

Hätten Chanzy und Faidherbe nicht längſt eintreffen müſſen, wenn ſie ſiegreich vorgedrungen wären?

Da ſprengte wieder eine Ordonnanz über die Boulevards, von einem lärmenden Volkshaufen verfolgt, man zwang den Reiter, zu halten, von allen Seiten wurden ihm Feldflaſchen hinaufgereicht.

Nun, ſein Bericht war allerdings geeignet, den Wahnſinn zu ſtei⸗ gern. Die Pariſer Truppen drangen ja auf der ganzen Linie vor, die Preußen brachen bataillonsweiſe zuſammen und viele Regimenter machten Kehrt und ergriffen die Flucht, ehe ſie in das mörderiſche Feuer der Franzoſen kamen.

Die Chaſſepots und Mitrailleuſen thaten wieder Wunder. Ge⸗ fangene hatten ausgeſagt, in Verſailles ſei der Aufſtand ausgebrochen, das Hauptquartier befinde ſich ſchon auf dem Rückzuge, um in die Arme des Generals Chanzy zu laufen.

Ein raſender Beifallsſturm erhob ſich nach dieſem Bericht, der den Stempel der Lüge auf der Stirne trug, denn weshalb war die Ordonnanz abgeſchickt worden, um eine Anzahl von Wagen zur Ab⸗

holung der Verwundeten zu verlangen, wenn die Preußen das Feuer ẽ8 5 gelt, F

des Feindes nicht einmal erwiderten? Der deutſchen Verwundeten wegen verlangte man dieſe Wagen ewiß nicht, man hatte ja früher ſchon oft genug ausgeſprochen, mit

ihnen dürfe man kein Mitleid fi ihre eigene Schuld, wenn

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daran dachte man veeilte ſich, die Wagen ferkig

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