Teil eines Werkes 
3. Band (1872)
Entstehung
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Zum Teufel, fragt die Braven, die von draußen hereingekommen ſind, verſetzte Vater Tabaret ärgerlich,ſie hdben keinen Grund zu lügen. Die verwundeten Helden ſprechen mit Begeiſterung von den Erfolgen, die ſie errungen haben.

Bah, wir haben das jeden Tag gehört, jeder Kaufmann lobt ſeine Waare, und jeder Soldat, der eine Wunde erhalten hat, ſtempelt ſich gleich zu einem Helden.

Aber wenn es nun doch Wahrheit wäre? warf der Kleine ein.

Was würde dann aus unſern Plänen?

Parbleu, deshalb geben wir ſie nicht auf.

Die Regierung hätte wieder alle Sympathieen gewonnen!

Nichtsdeſtoweniger wird ſie geſtürzt.

Unter den Augen der ſiegreichen Soldaten?

Dumme Fragel Werden die Soldaten nicht den fliehenden Feind verfolgen müſſen? Wie auch die Belagerung enden mag, die Com⸗ mune wird jedenfalls eingeſetzt, und wenn wir noch am Ruder ſind,

geht der Tanz los. 3

Das iſt eine Sache für ſich, ſagte Vater Tabaret,aber ich verſichere Euch, wir haben geſiegt und morgen wird kein Preuße mehr vor den Thoren unſerer Stadt ſtehen.

Na, wir werden ja ſehen! ſpottete Dorman.

Freilich, deshalb will ich auch jetzt kein Wort weiter verlieren. Die Alte hat nach Euch gefragt.

Wer?

Madame Leroi. Sie erwartet Euch in meinem Zimmer.

Ich habe nichts mit dem Weibe zu ſchaffen

Gottes Tod, Dorman, könnt Ihr denn wiſſen, was ſie will? Vielleicht hat ſie einen guten Auftrag für Euch.

Der Falſchmünzer erhob ſich.

Erwartet meine Rückkehr, ſagte er,vielleicht gibt's in dieſer Nacht doch noch ein Geſchäft. Es wäre ja möglich, daß wir ſofort mit dem Tanze beginnen müßten, je nachdem die Nachrichten von draußen lauten.

Er begleitete den Schenkwirth hinaus und ſtand bald darquf der Wahrſagerin gegenüber.

Was gibt's? fragte er barſch.

Ein Geſchäft, erwiderte das Weib ruhig.Ihr kommt nicht mehr zu mir, ſo muß ich zu Euch kommen.