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Ihren Kopf nicht mit unnützen Gedanken. Heute Abend um acht Uhr iſt Alles bereit.“
Sie nickte. Herr von Segur näherte ſich zögernd der Thüre.
Sie warnen mich vor Betrug“, nahm er noch einmal das Wort,
,i warne auch Sie, M Madame. Wort gegen Wort, i erichn gegen Verſprechen! Wenn Sie wortör zig werden, weiß ich Sie zu finden, dann fürchten Sie meine Rache.“
Er ging hinaus; Madame Leroi blickte ihm höhniſch nach, trank ihr Glas aus und erhob ſich.
„Narr!“ murmelte ſie.„Betrogen wirſt Du doch, ohne daß Du es ahnſt.“
Dann verließ auch ſie die Schenke.
Einundzwanzigſtes Kapitel. Ich habe Oich lieb, Du Süße.
Mit hochklopfendem Herzen ſtand Erneſt vor dem Palais des Maranis, und gleich finſteren Dämonen umrauſchten ihn noch im mer die Worte des Freundes, welche die böſe Saat des Mißtrauens in ſein Herz geſäet hatten.
Er wollte ſelbſt prüfen, aber dann dachte er auch wiederum an die ernſte, unnahbare Haltung und an den kalten, ſtrengen Blick des Edelmannes, und die Hoffnung, daß er ſeinen Zweck erreichen werde, entſank ihm.
Er zog die Glocke, der Portier ließ ihn ein, und wie damals führte ein reich betreßter Lakai ihn in das Kabinet des Marquis nachdem er zuvor ihn angemeldet hatte.
Der Edelmann ging ihm mit allen Zeichen freudiger Ueberraſchun entgegen.
„Ich hatte auf Ihre Rückkehr nicht mehr gerechnet“, ſagte er „als ich geſtern erfuhr, daß Sie nicht heimgekommen feien. Sie werden mir gewiß viel Intereſſantes zu berichten haben.“
Er zeigte auf einen Seſſel, Erneſt nahm Platz und blickte den Marquis forſchend an.
War es denn möglich, daß dieſes offene, liebenswürdige Geſ ihn betrügen konnte? Durfte er wirklich den Verdächtigungen Pa
Kauben ſchenken, wenn er in dieſe treuherzigen Augen ſah?. Ende des exſten Baudes


