Teil eines Werkes 
1. Band (1872)
Entstehung
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aſch weiter, dem er jetzt Alles erzählte, was auf Paul, Marie und birn Bezug hatte.

Inzwiſchen erreichten ſie die Nue Vincent, und Erneſt ſtieg jetzt ha S8 die ſteilen Treppen hinauf; er pochte an der Thüre ſeiner ſarde an, im nächſten Augenblick öffnete Paul, und Erneſt erſchrak, als er in das verſtörte Geſicht des Freundes blickte.

Gott ſei Dank, daß Du wieder da biſt, ſagte Paul, tief auf⸗ achmend, als ob eine Centnerlaſt ihm von der Seele gefallen ſei, Dein räthſelhaftes Verſchwinden hat mir große Sorge bereitet.

Du wußteſt alſo nicht, welchen Auftrag ich übernommen hatte? fragte Erneſt überraſcht.Der Marquis hat Dir gar keine Nach⸗ richt darüber zukommen laſſen?

Nicht eine Silbe!

Das iſt ſeltſam. Aber ſieh hier unſern alten Freund Jean, den ich aus dem feindlichen Lager mitgebracht habe. Schnell, hole aus der Nebenkammer einen Anzug von mir, damit er ſich umkleiden kann, dann bereite uns ein Frühſtück, unſere Kräfte ſind erſchöpft. Ich hoffe, wir haben noch etwas Kaffee und Brod.

Von Allem iſt etwas noch vorhanden, erwiderte Paul, der in⸗ zwiſchen dem Geſreiten die Hand geſchüttelt hatte.

Und während der Gefreite ſich umkleidete, erzählte Erneſt dem geſpannt zuhörenden Freunde den Zweck der Miſſion, die ihn nach Verſailles geführt hatte, ſowie auch ſeine Unterredung mit dem Wucherer, deſſen Worte ihm noch immer nicht klar waren.

Aber als nun auch Paul Bericht erſtattete, war das Räthſel ſo⸗ fort gelöſt, und Erneſt fand in der Aufregung des erſten Augenblicks keine Worte für ſeine Entrüſtung.

Du haſt alſo gar keine Spur entdeckt? brach er endlich das Schweigen.

Nein, nachdem ich den Schurken in die Seine geworfen hatte, wurde ich verhaftet, und man gab mir erſt am Abend dieſes Tages die Freiheit zurück. Was ſollte ich thun, um den Zufluchtsort Loui⸗ ſons zu ermitteln? Ich habe Tag und Nacht die Straßen durch⸗ wandert, ich habe jedes alte Weib, jeden Bekannten gefragt, ich bin wohl zwanzig Mal in der Morgue aeſen Alles umſonſt, Louiſon iſt ſpurlos verſchwunden.

Und was gedenkſt Du nun zu thun? Ich weiß es nicht.